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Tibet Terrier
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Der Ursprung des TT's sind die Berge und das Hochplateau Tibets dem „Dach der Welt“ mit durchschnittlichen Höhenlagen von 4500 m. Extreme klimatische Bedingungen beherrschen diese Region, im Winter bis -40 Grad Celsius und kurze heiße Sommer. In diesen unwirtlichen Lebensbedingungen mussten Mensch und Tier eine sehr robuste Natur entwickeln um bestehen zu können. TT's wurden zum Hüten der kleinen Herden und zum Bewachen des Lagers oder des Dorfes gehalten. Vieles von seinem Wesen kann man erkennen und besser zuordnen, wenn man seine frühere Funktion bedenkt. TT's besitzen eine hervorragende Konstitution und sind sehr widerstandsfähig. Ihr doppelschichtiges Haarkleid mit dichter Unterwolle und langem Deckhaar, dem Menschenhaar ähnlich, schützt sie zuverlässig vor Kälte aber auch vor Hitze. Dem fröhlichen Wesen entsprechend darf er mit Ausnahme von schokoladenbraun jede Farbe haben. Ob ein- oder mehrfarbig, erstaunliche Farbvarianten sind vorhanden.
TT's verfügen über einen gut konstruierten Körper mittlerer Größe, quadratisch, kräftig und muskulös, ein ausdauernder Läufer und Kletterer, der lange Spaziergänge liebt. Auch für den Hundesport ist er zu begeistern z.B. Agility, es darf aber auch eine Begleithundprüfung sein. TTs sind fröhliche, anpassungsfähige und intelligente Individualisten.
Bei der
ganzen Bandbreite der möglichen Charaktere sind sie immer ihrem Menschen
in besonderer Weise zugetan Manchmal
etwas dickköpfig und eigenständig braucht es liebevolle Konsequenz, ihn
zu erziehen. |
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FCI - Standard Nr. 209 Tibet Terrier (Tibetan Terrier) URSPRUNG: Tibet. PATRONAT: Großbritannien. DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDS 25.08.1988 VERWENDUNG: Begleithund. KLASSIFIKATION FCI Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 5 Tibetanische Hunderassen; ohne Arbeitsprüfung. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Robust, von mittlerer Größe, langhaarig, mit quadratischer Silhouette, resoluter Ausdruck. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) Lebhaft, gutmütig. Treuer Kamerad mit vielen einnehmenden Wesenszügen. Aus sich herausgehend, wachsam, intelligent und mutig; weder ungestüm noch streitsüchtig. Fremden gegenüber zurückhaltend. KOPF Der Kopf ist reichlich mit langem Haar bedeckt, das nach vorn über die Augen fällt. Am Unterkiefer befindet sich ein kleiner, aber nicht übertrieben ausgebildeter Bart. OBERKOPF Schädel Von mittlerer Länge, weder breit noch grob, von den Ohren zu den Augen hin etwas schmaler werdend. Zwischen den Ohren weder gewölbt noch völlig flach. Stop Deutlich, aber nicht übertrieben ausgebildet. GESICHTSSCHÄDEL Nasenschwamm schwarz. Fang Kräftig. Die Länge von den Augen bis zur Nasenspitze hin ist gleich der Länge von den Augen bis zur Schädelbasis. Kiefer/Zähne Unterkiefer gut entwickelt. Die Schneidezahnreihe bildet einen leichten Bogen, wobei die Schneidezähne in regelmässigem Abstand und senkrecht im Kiefer stehen. Scherengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss. Backen Jochbein gebogen, aber nicht so übermässig ausgeprägt, das es vorgewölbt wäre. Augen Grob, rund, weder hervorquellend noch tief liegend; ziemlich weit auseinander liegend, dunkelbraun, Augenlider schwarz. Ohren Hängend, nicht zu dicht am Kopf anliegend getragen, V-förmig, nicht zu grob, üppig behaart. Körper Gut bemuskelt, kompakt und kraftvoll. Länge von der Schulterblattspitze zum Rutenansatz gleich der Widerristhöhe. Rücken: Über dem Rippenschiff gerade. Lenden: Kurz, leicht gewölbt. Kruppe: Gerade. Brust: weit zurückreichender Brustkorb. Rute Mittellang, ziemlich hoch angesetzt und fröhlich eingerollt über dem Rücken getragen. Sehr üppig behaart. Ein Knick nahe der Spitze der Rute kommt oft vor und ist erlaubt. GLIEDMASSEN Vorderhand: Stark behaart. Läufe gerade und parallel. Schultern: Gut schräg zurückgelagert, Vordermittelfuß leicht schräg. Hinterhand: Stark behaart. Kniegelenk: Gut gewinkelt. Sprunggelenk: tief stehend. Pfoten: Grob, rund, zwischen den Zehen und Ballen reichlich behaart. Gut flach auf den Ballen stehend,keine Wölbung in den Pfoten. GANGWERK: Zügig, guter Vortritt, kraftvoller Schub. In Schritt und Trab sollen die Hinterläufe weder innerhalb noch außerhalb der Spur der Vorderläufe fußen. HAARKLEID Haar: Doppelt. Unterwolle fein und wollig. Deckhaar üppig, fein, jedoch weder seidig oder wollig, lang, glatt oder gewellt, aber nicht lockig. FARBE: Weiss, gold, creme, grau oder rauchfarben, schwarz, zwei- oder dreifarbig; eigentlich ist jede Farbe mit Ausnahme von schokoladen- oder leberbraun erlaubt. GRÖSSE: Schulterhöhe bei Rüden 35,6 bis 40,6 cm, Hündinnen geringfügig kleiner. FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes. Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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